Der Kaffee ist fertig…

… für mich bitte mit Milch!

Du hast es sicher schon mal gemacht! Eine Runde an Menschen steht zusammen und die Frage des Kaffees stellt sich. Was hast du gemacht? Hast du den Knopf an der Kaffeemaschine getätigt? Warst du diejenige, die den Kaffee gemacht und gebracht hat? Ich kann nur sagen:Es sollte eine Ehre sein von dir einen Kaffee serviert zu bekommen! Klingt banal – hat aber eine enorme Wirkung.

Durchbreche alte Muster

Es geht sehr schnell und man ist im Klischee. Eine Runde an Männern und eine Frau – jemand möchte Kaffee und alle blicken zur Frau. Frau sagt: „Gerne, mit Milch bitte!“ Mal ganz ehrlich – was wäre dein Szenario gewesen, das du dir vorgestellt hast?

Gerade in Arbeitsumfelder ist die Rollenverteilung häufig so, dass eine Gruppe an Mitarbeitern eine Assistentin zur Verfügung hat – diese hat meistens in ihrem Aufgabenfeld auch das Servieren von Getränken enthalten. Daher ist es für alle so, dass einfach die Frau geht. Wenn du das nicht bewußt klarstellst, wirst du immer diejenige sein, die Kaffee holt.

So nebenbei angemerkt – das funktioniert nur, wenn du mit gleichrangigen Kollegen unterwegs bist. Solltest du als Frau in der Hierachie untergeordnet sein, könnte es deiner Karriereentwicklung nicht ganz förderlich sein.

Mache aus dir etwas Besonderes

Du bist Teil von einem Team, das zusammen arbeitet. Da sollte es auch normal sein, dass die Arbeiten gleichwertig verteilt werden. Wenn du jedes Mal verschwindest, wenn es um Kaffee oder Getränke geht, so begibst du dich in die Rolle der Assistentin.

Für andere Aufgaben im Team wirst du gar nicht mehr wahrgenommen, da du ja schon eine Rolle hast. Daher ist es wichtig, dass du dich hier nicht abdrängen lässt und gleich ganz proaktiv in die Situation gehst.

Wenn es darum geht, ob Getränke gewünscht sind, dann bestelle gleich mal! So stellst du automatisch klar, dass du diese NICHT holen wirst. Du setzt damit Grenzen.

Ein Kaffee, von dir serviert, ist eine Ehre

Ich hatte das Erlebnis, dass ich einmal in einer geschlossenen Runde (Männer und Frauen) den Anwesenden meinen Tipp bekannt gab – eben keinen Kaffee zu servieren. In der Pause war ein kleines Grüppchen an der Kaffeemaschine und ich habe die wenigen Anwesenden gefragt, ob jemand Kaffee möchte. Da hat mich einer ganz verdutzt angeschaut und gesagt: „Aber du hast doch gesagt, dass du keinen Kaffee servierst.“

Da hab ich gelacht und gesagt, dass es eine große Ehre sei, jetzt von mir einen zu bekommen.

Gewöhne dich daran, dass du NICHT das letzte Glied in der Kette bist

Egal, ob du die Karriereleiter noch weiter nach oben erklimmen möchtest oder dein Standing in der jetzigen Position stärken – du bist es wahrscheinlich gewohnt, alles selber zu machen. Aber irgendwann geht das nicht mehr.

So ist es notwendig, dass du es gewohnt wirst, dass Arbeiten für dich erledigt werden. Beginne damit, dass du dich freust, wenn du auf Kommando einen Kaffee serviert bekommst.

Erzähle mir doch in den Kommentaren, wie deine Erfahrung dazu ist.

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