Der schmale Grat zwischen protzen und auf sich aufmerksam machen

Immer diese Protzereien

Da ist wieder diese Person, die dir dauernd erzählt, wie toll sie ist. Egal, ob du es wissen möchtest, du wirst mit einem Schwall an Selbstdarstellung, Überheblichkeit und aufgepauschten Geschichten überschwemmt. Wie kann man nur so Kleinigkeiten so wuchtig ins Gerede bringen. Das wirkt ja lächerlich.

Und jedes Mal fragst du dich, ob denn keiner merkt, dass es sich dabei nur um einen Schaumschläger handelt. Haben denn alle die rosarote Brille auf? Und alle Aufgaben, die die Anerkennung bringen, erledigt dieser Mensch. Du leistest wesentlich mehr und deiner Kollegin hast du eh schon erzählt, wie stolz du auf deinen Projektabschluss bist.

Du wunderst dich, dass dir noch keiner gratuliert hat. Denn eigentlich ist es ja die Aufgabe vom Vorgesetzten, dass er deine Leistung sieht und dich lobt dafür. Warum solltest du dich selber ins Rampenlicht stellen? Du würdest du ja genauso klingen, wie jene protzenden Personen in deinem Umfeld, die du nicht ausstehen kannst.  

Sehen und gesehen werden

Es spielen hier zwei Sichtweisen eine Rolle.

Dein Vorgesetzter

Versetze dich in die Lage deines Vorgesetzten. Ist es nicht wesentlich angenehmer etwas geliefert zu bekommen, als dass du es selbst holen musst? Auch gute Vorgesetzte können nicht immer ihre Augen und Ohren überall haben. Umso wichtiger ist es, dich regelmäßig zu zeigen. 

Erzähle in seiner Anwesenheit von deinen Erfolgen. Der Vorteil dabei ist, dass du selbst bestimmst, was du wann von dir preis gibst. Liefere deinem Vorgesetzten regelmäßig schöne Erfolgsstories. So bleibst du in positiver Erinnerung und es wird sich in Zukunft bemerkbar machen. 

Dein eigenes Ich

Ich weiß, es ist unangenehm im Rampenlicht zu stehen. Du machst dich verletzlich dadurch. Dabei stellt sich die Frage, warum du dich damit verletzlich machen solltest? Ja, es kann schon passieren, dass du mit Neidern zu tun hast, die alles tun werden, um deine Leistung zu schmälern.  Doch je mehr du hinter deinen eigenen Erfolgen stehst, umso weniger wird dich interessieren, was Neider denken.

Hast du schon mal Menschen, die von etwas überzeugt sind, beobachtet? Sie haben kein Problem vor anderen zu ihrer Meinung zu stehen. Da ist es egal, was die anderen denken könnten.Dazu haben sie aber auch viel Zeit und Gedanken dazu verwendet, sich ihre Meinung zu bilden. Man könnte auch sagen, dass sie sich gut darauf vorbereitet haben. Und daher… 

Gute Vorbereitung gibt Selbstvertrauen

Es gibt viele Wege dich gut zu präsentieren, ohne wie ein Angeber zu klingen. Ich möchte dir hier ein paar kleine Impulse mitgeben und dich einladen, diese auszuprobieren. 

  • Tipp 1: Verpacke deine Erfolgsstory in eine kleine Geschichte:

Problem – Lösung – Ergebnis

Beschreibe die Ausgangssituation, in welcher das Problem aufgetaucht ist. Wer war daran beteiligt? Was war passiert?Wie bist du mit deinen Kollegen oder deinem Team zu welcher Lösung gekommen? Was war vor allem deine Rolle oder deine Aufgabe dabei?Welches Ergebnis habt ihr am Ende erzielt? Du kannst diese Geschichte mit Zahlen, Daten und Fakten ausschmücken. Das macht einen professionellen Eindruck. Vorallem wir Techniker leben immer von Zahlen, Daten und Fakten. 

  • Tipp 2: Üben, üben, üben

Eine Statistik besagt, dass eine der größten Ängste der Menschen das Präsentieren ist. Auch eine Story deiner Erfolge zu erzählen ist nichts anderes, als dich vor anderen Leuten zu präsentieren. Aber je sicherer du dich fühlst, umso geringer wird deine Angst. Wie kannst du für dich nun diese Sicherheit herstellen? Indem du einfach übst. Erzähle deine Story im Freundeskreis und in der Familie. Durch die Wiederholungen verinnerlichst du das Erzählen. Du siehst die Reaktionen deiner Zuhören und kannst deine Story immer noch anpassen. Und irgendwann läuft es wie von selber. 

  • Tipp 3: Darf es ein bisserl mehr sein?

Wenn du möchtest, kannst du dir eine prägnante Überschrift zu deiner Geschichte einfallen lassen. Dies dient der Einzigartigkeit und der Wiedererkennung. Du könntest auch dem Problem einen Namen geben. Wie z.B. „ich nenne es immer das xyz-Problem“. Erzeuge damit bei deinem Publikum ein Bild. Bilder sind leicht zu merken und schneller abrufbar. Das verleiht deiner Story einen hohen Wieder-Erkennungseffekt.

Fazit

Gute Vorbereitung, stetes Üben und ein kleiner Schritt aus deiner Komfortzone raus bewirken Wunder. Bei dir selber und auch in deinem Umfeld.  

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