Mindhike einsam sein mentaltraining

Wie ich die Einsamkeitsfalle überwand…

Ich weiß noch ganz genau, als ich nach meinem Studium von Leoben nach Wien gezogen bin. Als Landei war der Umzug in die große Stadt ein Erlebnis. Gott sei Dank lebten hier auch ein paar Studienkollegen, mit denen ich mich treffen konnte. Denn sonst kannte ich hier niemanden. Meine Arbeit war zwar in Tirol, sodass ich immer wieder hin- und herpendeln musste, doch nach Tirol zu ziehen war keine Option. Es war kein dauerhafter Einsatz,sondern eine Baustelle, die auch irgendwann mal fertiggestellt werden wird und ich somit wieder weiterziehen müsste.

Nach einigen Monaten bin ich dann auch arbeitstechnisch in Wien gelandet. Genauer gesagt war es die U-Bahnbaustelle Schottenring – die unter dem Donaukanal durch. Damals hab´ ich mich sehr gefreut, denn es bedeutete, dass ich nun auch mehr Zeit für meine Freunde haben würde. Doch wie es halt im Leben mal so ist – es verändert sich.

Innerhalb kürzester Zeit sind alle meine alten Studienkollegen wieder von Wien weggezogenund ich war alleine übrig geblieben. Das war eine scheußliche Zeit, in der in mich viel in die Arbeit gestürzt habe. In meiner Freizeit hab ich mich dann in meiner Wohnung verkrochen. Alleine Kaffeetrinken zu gehen oder mal ein Restaurant zu besuchen oder gar ohne Begleitung ins Kino zu gehen kam für mich nicht in Frage. Viel zu sehr dachte ich darüber nach, was denn die anderen Leute über mich denken würden, wenn ich da ganz allein auftauche. „Schau mal die Arme, muss da ganz alleine sitzen.“

In dieser Zeit habe ich mich nicht nur alleine, sondern auch wirklich einsam gefühlt.

Und wie schaute es damals mit der Zweisamkeit aus? Naja, eher nicht so erfolgreich – um ehrlich zu sein…

Was blieb mir also anderes übrig, wenn ich nicht in Selbstmitleid versinken wollte, als mich am eigenen Riemen zu packen. Ich hab mich mit größten Widerwillen mit einem Buch in ein Kaffeehaus gesetzt. Heimlich schaute ich immer wieder über die Bücherseiten durch den Raum und stellte fest: Kein Mensch, also wirklich kein Mensch hat sich dafür interessiert, ob ich nun allein hier sitze oder nicht.

Stück für Stück tastet ich mich heran an das „Alleine irgendwo hingehen“. Vom nachmittäglichen Kaffeetrinken zum Abendessen und auch bis ins Kino. 

 

Und mit der Zeit wurde aus dem einsamen ein sehr wohliges Gefühl. 

 

Was war passiert bei mir?

  • Ich hab mir nur eingebildet, dass die Leute über mich reden würden.
  • Ich hab mir nur eingebildet, dass ich mich einsam fühlen würde.
  • Ich hab mir nur eingebildet, dass man etwas wert ist, wenn man in Gesellschaft unterwegs ist.

Stattdessen…

  • Ich habe herausgefunden, dass ich viel selbstbewusster geworden bin.
  • Ich habe herausgefunden, dass sogar alleine reisen sehr, sehr befreiend und schön ist.
  • Ich habe herausgefunden, dass mir die Zeit mit mir unglaublich guttut.

Mir ist meine Quality-Time mit mir selber unglaublich wichtig geworden. 

 

Keine Sorge – ich bin kein Eremit, ganz im Gegenteil: Ich genieße Gesellschaft mit meinen Lieben – ihre Geschichte, ihre Sorgen und Herausforderungen, ihre Art zu Denken. Doch wenn meine Martina-Time zu kurz kommt, werde ich ziemlich unrund und muss mal – ein Abend reicht meist schon – raus.

Mittlerweile bin ich sehr stolz auf mich, diesen Sprung geschafft zu haben. Es hat mir Freiheit, Selbstvertrauen und viele Möglichkeiten mehr verschafft. Ich bin unabhängig vom Willen anderer, ob sie nun dieselben Interessen wie ich haben und auch wollen. Ich kann frei entscheiden, was ich tue und mit wem.

In meiner Arbeit war es auch viel leichter geworden. Früher hatte ich mir immer jemanden gesucht, mit dem ich gemeinsam auf Tagungen, zu Besprechungen oder zu Firmenveranstaltungen erscheinen konnte. Das war oft sehr mühsam, wenn nicht sogar unmöglich, jemanden zu finden. Außerdem war ich da ja schon wieder vom Willen anderer abhängig.

Mein Auftreten hat sich verändert. Ich hab mich nicht mehr in ein Eckerl gestellt und gewartet bis jemand auf mich zukam. Ich bin einfach drauf losmarschiert…

… und ich war weder einsam, zweisam noch alleine –
ich bin einfach nur mit mir!

Es ist nicht so leicht, alleine aus einem Strudel herauszukommen. Meist drehen sich die Gedanken immer nur im die Defizite und jene Dinge, die du gerne haben möchtest.

Oft reicht ein kleiner Schubs…

…und schon kann es wieder bergauf gehen. Beim Mind-Hike hast du die Möglichkeit, dir diesen kleine Schubs zu holen.

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